Wasser- und Bodenverband Vaalermoor
| Wasser-und Bodenverband Vaalermoor | |
| Verbandsvorsteher | Joachim Pingel |
| stellv. Verbandsvorsteher | Torben Lucht |
| gewählt | bis 31. Dezember 2028 |
| Fläche | 5463ha |
| Schöpfwerk | 3 Pumpen mit einer Förderleistung von 3,44m³/s |
| Gesamtlänge Gewässer | 73.191m |
| Gesamtlänge Rohrleitungen | 15.684m |

Das Einzugsgebiet des Wasser- und Bodenverbandes Vaalermoor umfasst das Gebiet zwischen dem Verbandsgebiet Wilstermarsch im Süden und der natürlich verlaufenden Wasserscheide der höher gelegenen Geest im Norden. Der künstlich geschaffene Nord-Ostsee-Kanal begrenzt das Verbandsgebiet Richtung Nordwesten.
Es enthält Gebiete mit reiner Moorlandschaft, in den Niederungen im Süden Marschlandschaften und mit anmoorigen Einschnitten. Viele unterschiedliche Gefälle machen den Verband aus.
Ein gutes Wassermanagement ist besonders in den Niederungen entscheidend.
Das Landschaftsbild der moorigen Flächen war in früheren Zeiten geprägt von Entwässerungs-Windmühlen und Entwässerungskanälen. Diese Maßnahmen waren nicht ausreichend und Überschwemmungen daher häufig. Auf der Geest wurden die dort natürlich vorhandenen Gräben über Jahrzehnte ausgebaut und der Bau des Geestrandkanales (Randgraben) vorangetrieben.
Die Entwässerungsgenossenschaft wurde am 2. Mai 1937 unter Aufsicht des Landrats Rendsburg (damalige Zugehörigkeit) gegründet.

Die Herausforderung des Wasser-und Bodenverbandes bestand von je her darin, die Bewirtschaftung der Niederungsgebiete möglich zu machen. Diese liegen im Durschnitt unter NN. Durch den Bau eines Schöpfwerks in der Mündung des "Moorkanals" in den Nord-Ostsee-Kanal, wurde für diese Herausforderung eine Lösung gefunden.
Der Randgraben leitet das anfallende Oberflächenwasser aus der höher gelegenen Geest frei in den Nord-Ostsee-Kanal und hält es von den niederen Gebieten fern.
Am 17. Oktober 1946 wurde aus der Wassergenossenschaft der Wasser-und Bodenverband Vaalermoor. Im Jahr 1951 kam es zur Fertigstellung des „Vaalermoorschöpfwerk mit Wilster- Au- Entlastungspumpe“.
Verbandssatzung

